Telemedizinpreis - Preisträger 2010

Preisvergabe Telemedizinspreis 2010

v.l. Katrin Jung, KARL STORZ GmbH & Co. KG; Silvia Hils, Projekt "Nachsorge blutgruppen-inkompatibel nierentransplantierter Patienten", Chirurgische Universitätsklinik Freiburg; Dr. med. Urs-Vito Albrecht, Projekt "Online-Konsil Forensikon", Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Rechtsmedizin; Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns, Vorstand DGTelemed

Traditionelle wurden auch in diesem Jahr Preisträger gekürt. Der Karl Storz Telemedizinpreis des Jahres 2010 (Preisgeld insgesamt 5.000 EURO) ging nach Niedersachsen und Baden-Württemberg.

Ausgezeichnet wurde das Projekt „Online-Konsil Forensikon“ an der Medizinischen Hochschule Hannover, Institut für Rechtsmedizin, vertreten durch Dr. med. Urs-Vito Albrecht. Das Projekt „Online-Konsil Forensikon“ kann als bereits etabliert betrachtet werden, der Blick ist eindeutig auf eine Steuerung durch Experten und auf eine Verbesserung der medizinischen Versorgung in Bereichen gerichtet, in denen mangelnde Versorgung herrscht. Als bedeutsam wurde hervorgehoben, dass mit dem Projekt eine Initiative entwickelt wird, die in einem medizinischen Bereich mit noch vorhandenen Unsicherheiten eine Anwendung in der Fläche anstrebt und durch die aktuelle Politik des Landes Niedersachsen unterstütz wird. Die Jury schätzt das Projekt als eine sehr gute Applikation und die bereits erfolgte Evaluierung als sehr positiv ein.

Ebenfalls als Preisträger wurde das Projekt „Nachsorge blutgruppen-inkompatibel nierentransplantierter Patienten“ an der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg, Sektion Transplantationschirurgie ausgewählt, vertreten durch Dr. Przemyslaw Pisarski und Silvia Hils. Mit dem Projekt „Nachsorge blutgruppeninkompatibel nierentransplantierter Patienten“ wurde ein Versorgungskonzept entwickelt, dass eine Hochrisikogruppe von Patienten erfasst. Trotz relativ kleiner Patientengruppen, bei denen erfahrungsgemäß und validiert hohe  Kosten zu erwarten sind, lässt das Projekt einen medizinischen und ökonomischen Nutzen erwarten. Die Jury wertet den internationalen und den exemplarischen Ansatz des Projektes für den gesamten Transplantationsbereich als sehr nutzbringend, Telemedizin kann somit auch in bisher weniger erwähnten Bereichen eine sinnvolle Anwendung erfahren. Auch mit der geschaffenen neuen Infrastruktur im Anwendungsbereich sieht die Jury eine breite Gewähr für eine nachhaltige Umsetzung des Projektes, verbunden mit einer verbesserten Compliance der Betroffenen.

Abstrakte


Projekt Nachsorge blutgruppen-inkompatibel nierentransplantierter Patienten

Projekt Online-Konsil Forensikon


 

Karl Storz Telemedizinpreis

Die Finanzierung des ausgelobten Preisgeldes in Höhe von 5.000 € übernimmt das Unternehmen
KARL STORZ GmbH & Co. KG

Erfahren Sie mehr über die Preisträger-Projekte.
Preisträger
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