News 2007

Innovationspreis Telemedizin 2007 vergeben

01.11.2007, Berlin

Berlin 01.11.2007. Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin hat erstmals einen Innovationspreis Telemedizin vergeben. In einer stimmungsvollen Abendveranstaltung am ersten Tag des Kongresses „Telemedizin – Zukunft für die Medizin“ ging der Preis für das Jahr 2007 nach Münster. Die Jury zur Bewertung der eingereichten Vorschläge hatte es nicht leicht. Nach langer Diskussion und vergleichender Bewertung erhielt das Institut für Thrombophilie und Hämostaseologie aus Münster den erstmals vergebenen Preis für das Projekt „Haemoassist™“. Hinter dem Projekt verbirgt sich ein elektronisches Dokumentationssystem zur schnellen und einfachen Dokumentation von Behandlungsdaten in der Hämophilie-Therapie. Es stellt in Echtzeit Daten von Blutungsereignissen und deren Behandlung, die im Rahmen der sogenannten Heimselbstbehandlung durch den Patienten selbst vorgenommen wird, zur Verfügung. Das Projekt ermöglicht erstmals eine zeitnahe Überwachung der Substitutionstherapie und erlaubt somit eine enge Patientenführung. Die Laudatio hielt Herbert Weber, Director Digital Health Group Intel® EMEA - Intel hatte den mit 5.000 Euro dotierten Preis gefördert. „Durch Haemoassist wird die Hämophilietherapie für Arzt und Patient gleichermaßen optimiert“, so Herbert Weber in seiner Laudatio zur Preisverleihung. Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns, Vorstandsvorsitzender der DGTelemed würdigte das Projekt „als Beitrag zur Qualitätsverbesserung in der Hämophilietherapie“.