News 2008

Abschlusssymposium zu AGnES - Modellprojekten in Berlin

18.10.2008, Berlin

In einigen Regionen der Neuen Bundesländer droht bzw. besteht bereits eine Lücke in der ambulanten hausärztlichen Versorgung. Die Implementierung von AGnES-Fachkräften ist eine Lösungsmöglichkeit, die sich in den nächsten Jahren weiter zuspitzende Versorgungslücke abzufedern und Hausärzte bei der Sicherstellung der medizinischen Versorgung zu unterstützen. In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden im Zeitraum 2005 – 2008 Modellprojekte nach dem AGnES-Konzept durchgeführt. Am 17.10.2008 fand jetzt in der gemeinsamen Landesvertretung Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern in Berlin ein Abschlusssymposium zum Thema "Hausarztunterstützende Konzepte und Strukturen - Die Modellprojekte nach dem AGnES-Konzept" statt. Die hohe Akzeptanz bei Hausärzten und Patienten sowie die vielversprechenden Ergebnisse der intensiven wissenschaftlichen Auswertung und juristischen Prüfung haben nicht zuletzt dazu beigetragen, dass das AGnES – Konzept in die ambulante medizinische Regelversorgung überführt werden kann – so die einhellige positive Bilanz der Gesundheitsministerinnen der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie des ebenfalls anwesenden Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee. „Das Modell der Gemeindeschwestern hat sich bewährt. AGnES ist ein wegweisendes Projekt für die ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen. Ab 01.01.2009 wird AGnES deshalb auf alle vom demographischen Wandel besonders betroffenen Regionen ausgedehnt“, sagte Minister Tiefensee vor mehr als 100 Teilnehmern.