News 2010

POMERANIA-Projekt gestartet

18.01.2010, Greifswald

POMERANIA-Telemedizin-Projekt gestartet
Prof. Dr. Hosten, Universitätsklinik Greifswald,
Leiter des POMERANIA-Projektes

Die europäische Telemedizin-Modellregion POMERANIA strebt neue Dimensionen in der digitalen Vernetzung an. Am Montag, den 18.01.2010 fiel in Greifswald im Beisein des Wirtschaftsministers Jürgen Seidel der Startschuss für das bislang größte von der EU geförderte Projekt. Das bereits bestehende bundesweit einzigartige Telemedizinnetz soll auf insgesamt 35 Kliniken in Polen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg und weitere medizinische Fachgebiete ausgeweitet werden. Der Grundstein für das „Telemedizinische Netzwerk zur Unterstützung der Tumorversorgung in der Euroregion POMERANIA“ wurde bereits 2002 gelegt. Seit 2004 wurden, gefördert von der Europäischen Union und vom Land Mecklenburg-Vorpommern, erste telemedizinische Versorgungsstrukturen mit zehn angeschlossenen Kliniken geschaffen. Mittels Telepathologie, Teleradiologie, Telekardiologie, Telekonferenz sowie Telemammographie konnte ein neues Zeitalter in der Krankenversorgung der deutsch-polnischen Modellregion eingeläutet werden. In der neuen Förderperiode sollen weitere Gesundheitseinrichtungen in das Netzwerk integriert und neue Telemedizinanwendungen eingeführt werden. Zur Euroregion POMERANIA mit 3,7 Millionen Menschen gehören elf Städte und Kreise in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg sowie die polnische Region Westpommern und die schwedische Region Skane. Leiter des Projektes ist Prof. Dr. Hosten von der Universitätsklinik Greifswald, der auch Mitglied der DGTelemed ist. Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin wird das Projekt begleiten und umfassend unterstützen.