News 2011

Bekanntgabe der Siegerprojekte in NRW

19.07.2011, Düsseldorf, Berlin

Auszeichnung der Siegerprojekte des NRW-EU-EFRE-Ziel2-Wettbewerbs
Auszeichnung der Siegerprojekte des NRW-EU-EFRE-Ziel2-Wettbewerbs "IuK und Gender Med.NRW" / Fotograf: © MGEPA

 

Die Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens hat am 18. Juli 2011 in Düsseldorf die Siegerprojekte im Wettbewerb IuK & Gender Med.NRW bekannt gegeben. 25 Projekte aus den Themenfeldern "Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen" und "geschlechtergerechtes Gesundheitswesen" wurden von einer unabhängigen Jury aus 105 Bewerbungen mit über 340 Projektpartnerinnen und -partnern ausgewählt. Damit gehört dieser Wettbewerb zu den erfolgreichsten im Rahmen der Clusterpolitik der Landesregierung. "Es ist beispielhaft, wie Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Wissenschaft und Forschung in zahlreichen Verbundprojekten kooperieren und Produkte entwickeln, die nicht nur gute Aussichten haben, im Markt zu bestehen, sondern auch zu einer qualitativ besseren medizinischen Versorgung im Interesse der Menschen in Nordrhein-Westfalen beitragen können", sagte Ministerin Steffens. "Die hohe Resonanz auf den Wettbewerb unterstreicht das große Potenzial, das in der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen steckt, die schon jetzt jährlich über 57 Milliarden Euro umsetzt und mehr als eine Million Menschen beschäftigt", betonte Steffens.
Die im Rahmen des Wettbewerbs "IuK & Gender Med.NRW" ausgewählten Projekte konzentrieren sich auf die Themenfelder Telemedizin, Telematikanwendungen, Geschlechtergerechte Personal- und Organisationsentwicklung in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft sowie Geschlechtergerechte Diagnostik, Therapie und Prävention. Die Projekte lösen Investitionen in einem Gesamtvolumen von rund 26 Millionen Euro aus, von denen rund 17 Millionen durch Land und EU getragen werden. Zu den Siegerprojekten gehören auch Mitglieder der DGTelemed: so z. B. die Fachhochschule Dortmund mit dem Fachbereich Informatik (Prof. Britta Böckmann), SHL Telemedizin (Dr. Mathias Rauchhaus), Dr. Heinrich Körtke, Bad Oeynhausen und Dr. Michael Fantini, Lübbecke. Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin war in der Jury durch das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Wolfgang Loos vertreten.
Quelle: Pressemeldung Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter
Weitere Informationen: www.mgepa.nrw.de