News 2013

Telemedizinische Anwendungen in der hausärztlichen Versorgung gefordert

24.01.2013, Berlin

Die Deutsche Akademie für Allgemeinmedizin hat eine Entschließung zur Bedeutung und Nutzung telemedizinischer Anwendungen in der hausärztlichen Versorgung verabschiedet. Hintergrund ist die Kritik, dass telemedizinische Projekte teilweise an den betreuenden Hausärztinnen und Hausärzten vorbei initiiert und durchgeführt werden. Die Deutsche Akademie für Allgemeinmedizin betont in Ihrer Entschließung den Nutzen qualitätsgesicherter, wissenschaftlich evaluierter telemedizinischer Projekte für Patienten wie Hausärzte. Zudem kann Telemedizin auch dazu beitragen, die Attraktivität der hausärztlichen Tätigkeit zu erhöhen. D. h. die Entschließung zielt auch darauf, Hausärztinnen und Hausärzte zu motivieren, die Entwicklung telemedizinischer Anwendungen aktiv mit zu gestalten. In der Entschließung wir der Bewertungsausschuss aufgefordert, zeitnah die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ambulante telemedizinische Leistungen über den EBM vergütet werden können, soweit sie den in der Entschließung formulierten Kriterien bewiesenermaßen genügen. Auch die DGTelemed hatte im vergangenen Jahr eine Liste vergütungsfähiger Anwendungen zur Prüfung für die Aufnahme in den EBM übergeben.

Download: Entschließung der Deutschen Akademie für Allgemeinmedizin zur Bedeutung und Nutzung telemedizinischer Anwendungen in der hausärztlichen Versorgung