News 2014

DGTelemed äußert sich zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

11.11.2014, Berlin

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin sieht ein hohes Potential für die Weiterentwicklung telemedizinischer Versorgungskonzepte im Rahmen des mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz geplanten Innovationsfonds. Die DGTelemed plädiert deswegen ausdrücklich für die Aufnahme telemedizinischer Lösungen in den Katalog der „neuen Versorgungsformen“ zu Erreichung einer Förderfähigkeit. Weiter sieht die Gesellschaft  einen hohen Bedarf an Weiterentwicklung der Evaluationsmethodik für telemedizinische Versorgungskonzepte. Durch die große Nähe an der realen Versorgung sind „klassische“ epidemiologische Methoden nicht immer möglich. Außerdem ist eine evidenzbasierte Evaluation telemedizinischer Anwendungen dort nicht erforderlich, wo evidenzbasierte medizinische Anwendungen lediglich telemedizinisch unterstützt werden, ohne dass sich dadurch die zugrunde liegende medizinische Anwendung ändert. Im Rahmen der Möglichkeiten des Innovationsfonds können geeignete Evaluationsmethoden gezielt weiter entwickelt und implementiert werden. Insbesondere in dünnbesiedelten Regionen besteht die Notwendigkeit zur Entwicklung und Implementierung von vernetzten, regionalen Versorgungsmodellen. Telemedizinische Funktionalitäten, eingebettet in regionalen Versorgungskonzepten, können bestimmte Aufgaben in der Versorgung sinnvoll unterstützen und optimieren. Der Vorstand und Mitglieder der DGTelemed begrüßen ausdrücklich den Referentenentwurf zum Versorgungsstärkungsgesetz, der im Oktober vorgelegt wurde. Die Stellungnahme der DGTelemed finden Sie hier:

pdf Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin zum Referentenentwurf des GKV‐Versorgungsstärkungsgesetz vom 21.10.2014