News 2017

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Kompetenzen bündeln – DGTelemed ergreift Initiative für die Regelversorgung

Oktober, 2017


Von links nach rechts: Bernhard H. Aulenkamp, UMR Versorgungsstrukturen GmbH, Projekt HerzEffekt MV; Kai Berghoff, Schooltex GmbH & Co. KG, Projekt HerzEffekt MV; Günter van Aalst, stellv. Vorstandsvorsitzender der DGTelemed, Projekt TELnet@NRW; Dr. Simone von Sengbusch, UKSH Campus Lübeck, Klinik für Kinder-und Jugendmedizin, Projekt ViDiKi; Dr. Fabian Frielitz, UKSH Campus Lübeck, Klinik für Kinder-und Jugendmedizin, Projekt ViDiKi; Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Vorstandsvorsitzender der DGTelemed, Projekt TELnet@NRW; Manon Austenat-Wied, Techniker Krankenkasse (Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern), projektübergreifend; Fabiola Feldhaus, Medizinische Hochschule Hannover, Projekt NTx 360°; Dr. Monika Sinha, ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH, Projekt TELnet@NRW; Rainer Beckers, ZTG GmbH / Vorstandsmitglied der DGTelemed, Projekt TELnet@NRW. Foto: DGTelemed

 

DGTelemed gründet das „Netzwerk Innovationsfondsprojekte“

Anlässlich des zweiten Treffens der Innovationsfondsprojekte mit Telemedizinschwerpunkt, zu dem die DGTelemed Ende September geladen hatte, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die konkreten Hürden bei der Projektumsetzung sowie den Regelungsbedarf im Hinblick auf den Einstieg in die Regelversorgung. Neben der Überwindung technischer Schnittstellen sowie vertragsrechtlichen Fragen stand die Rolle der Evaluationsmethodik dabei im Mittelpunkt.

 

Ziel müsse es sein, schon jetzt sicherzustellen, dass die im Rahmen der Antragstellung geprüfte und mit Förderbescheid genehmigte Evaluationsmethodik nicht weiter infragestellt wird. Die Ergebnisse müssten als grundsätzlich ausreichend gelten, um die neuen Leistungen nahtlos in die Vergütungskataloge zu integrieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Netzwerks Innovationsfondsprojekte“ begrüßten vor diesem Hintergrund, dass sich der „8. Nationale Fachkongress Telemedizin“ am 11. und 12. Dezember 2017 in Berlin vorrangig mit genau dieser Thematik beschäftigen wird. Die DGTelemed wird dazu gemeinsam mit den Innovationsfondsprojekten konkrete Verfahrensvorschläge erarbeiten.

 

Anmelden zur Veranstaltung können Sie sich hier.

 

 

Oktober, 2017


Rainer Beckers, ZTG-Geschäftsführer (Geschäftsbereich Telemedizin) und Vorstandsmitglied der DGTelemed, stellt die ZTG-Plattform „Appcheck“ vor. Foto: Michael Bellaire.

 

Unter dem Motto „Der vermessene Verbraucher – Mit Gesundheits-Apps am Puls der Zeit oder gläsern wider Willen“ luden der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI) und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu einer Diskussionsveranstaltung ins Mainzer Landesmuseum. Experten aus Politik, Daten- und Verbraucherschutz und Medizin gaben ihre Einschätzung über die Chancen und Risiken von mobile Health Apps im medizinischen Versorgungsalltag. Als einer der geladenen Experten stellte Rainer Beckers, ZTG-Geschäftsführer (Geschäftsbereich Telemedizin) und Vorstandsmitglied der DGTelemed, die ZTG-Plattform App-Check vor.

 

Beckers betonte, dass Apps die Medizin mobil machen. Dies birgt große Chancen für Patienten, insbesondere wenn diese selbst nicht mehr mobil sind. Die Zukunft wird hier noch völlig neue Anwendungen bringen, die umfassende Vitalwerte direkt am Patienten in Form von Sensoren ermitteln und übertragen können. Dies alles müsse aber ärztlich begleitet sein und in den Versorgungsprozess eingegliedert werden, so Beckers.

 

Mobile Health Apps können die medizinische Versorgung sinnvoll unterstützen und den Patienten bei der Kontrolle der eigenen Gesundheitsdaten dienen. Doch noch sind längst nicht alle mHealth Apps sicher und transparent in der Weiterverarbeitung der Nutzerdaten.

 

Die ZTG GmbH widmet sich dieser Thematik auf der Webseite www.appcheck.de und untersucht verschiedene Kriterien zum Nutzen und zur Sicherheit von Health-Apps. Im Rahmen von Appcheck.de hat die ZTG GmbH auch ein Kooperationsmodell entwickelt, welches durch die Zusammenarbeit von medizinischen Fachverbänden, Patienteninnen und Patienten sowie der ZTG GmbH als Technologiepartner einen bislang bundesweit einmaligen Weg aufzeigt, wie die digitale Entwicklung des Gesundheitswesens nutzerinnen- und nutzerorientierter gestaltet werden kann.

 

Kooperationen zur Bewertung von Apps in den Bereichen Diabetes und demenzielle Erkrankungen existieren bereits. Weitere Krankheitsbilder und Kooperationen mit medizinischen Fachgesellschaften und/oder Einrichtungen der Selbsthilfe sollen folgen, um den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine bestmögliche Transparenz im Bereich der gesundheitsbezogenen Apps bieten zu können..

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

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