News 2018

Neue Strategien, um Telemedizinprojekte in die Regelversorgung zu bringen

Januar, 2018

Quelle: aerzteblatt.de – Auf dem „8. Nationalen Fachkongress Telemedizin“ in Berlin (11. – 12. Dezember 2017) waren sich die Expertinnen und Experten einig: Es bedarf neuer Strategien, um innovativen Telemedizinprojekten den Weg in die Regelversorgung einfacher zu gestalten als bisher.

 

Der 2016 eingerichtete Innovationsfonds soll dafür die nötige Basis schaffen. Er fördert mit einem derzeitigen Jahresbudget von 300 Millionen Euro, 29 ausgewählte Projekte aus Gesundheitsversorgung und eHealth durch Erprobung und Evaluation. Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telmedizin e. V. (DGTelemed), betonte: „Evaluation und Methodik sind entscheidende Stellschrauben für die Überführung in die Regelversorgung“. Außerdem brauche es für eine sektorübergreifende Versorgung auch eine sektorübergreifende Finanzierung, ergänzte van Aalst, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DGTelemed. Im Zuge dessen forderte er mehr Unterstützung und größeres Engagement durch die Politik als Triebkraft.

 

Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, kündigte an, dass die Weiterführung des Innovationsfonds auch in den Koalitionsgesprächen eine Rolle spielen werde. Er erwarte indes von der Selbstverwaltung verstärkt proaktives Denken, um eine zügigere flächendeckende Etablierung telemedizinischer Anwendungen zu erreichen.

 

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