News 2018

Staatssekretär Stroppe fordert die zügige Einführung der elektronischen Patientenakte

Januar, 2018

Quelle: aerztezeitung.de - Bei der Eröffnung des 8. BMC-Kongresses des Bundesverbands Managed Care am 23. Januar 2018 betonte Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, wie wichtig die Umsetzung der elektronischen Patientenakte für die sektorenübergreifende Versorgung sei. „Die elektronische Patientenakte steht seit 15 Jahren im Gesetzblatt, jetzt geht es darum, sie umzusetzen“, so Stroppe.

 

Das E-Health-Gesetz sieht vor, die elektronische Patientenakte 2019 in den Versorgungsalltag zu integrieren. Allerdings könnte sich dieser Zeitplan wesentlich verzögern, wenn nicht alle relevanten Akteure des Gesundheitswesens am Fortschritt mitarbeiten. Stroppe bekräftigte, dass die Digitalisierung ein Gewinn für die Gesundheitsversorgung sei. Sie ermögliche es, dass die medizinische Versorgung unabhängig von Wohnort, Alter, Geschlecht und Einkommen flächendeckend in ganz Deutschland angeboten werde.

 

Günter van Aalst, Vorstandsmitglied, BMC Regional NRW, Leiter der TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DGTelemed, ist ebenfalls auf dem BMC-Kongress präsent und moderiert den Themenblock „Krankenhausversorgung in NRW – Strukturveränderung als Grundlage für Investitionsförderung“.

 

Das 2017 auf Beschluss der 90. Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder (GMK) gegründete „Forum Elektronische Patientenakten“ (ePA-Forum) engagiert sich verstärkt für die Einführung elektronischer Patientenakten und verfolgt das Ziel, geeignete Rahmenbedingungen sowie die bundesweite Koordination der verschiedenen Aktensysteme zu gestalten. Im Haus der ZTG GmbH diskutierten die Forenmitglieder kürzlich Eckpunkte für eine Entschließung zum Thema ePA für die 91. GMK (20. und 21. Juni 2018 in Düsseldorf).

 

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