News 2018

Highlights vom 9. Nationalen Fachkongress Telemedizin in Berlin

Dezember 2018


V. l. n. r.: Dr. Georg Kippels, MdB (CDU / CSU), Maria Klein-Schmeink, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Moderator Jürgen Zurheide, Tagesspiegel, Dr. Wieland Schinnenburg, MdB (FDP), Günter van Aalst, DGTelemed, und Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, DGTelemed, diskutieren zur Weiterentwicklung des E-Health-Gesetzes 2.0.

 

Unter dem Motto: „Konzepte für die Zukunft. Mit Telemedizin intelligent versorgen“ veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed) gemeinsam mit der ZTG GmbH am 3. und 4. Dezember 2018 im Ellington Hotel in Berlin zum neunten Mal den Nationalen Fachkongress Telemedizin. Im Rahmen des Fachkongresses präsentierte die DGTelemed vor mehr als 130 Teilnehmern zwei Positionspapiere mit den jeweiligen Handlungsempfehlungen zur Schaffung von Interoperabilitätsstandards einerseits sowie zur Weiterentwicklung des Innovationsfonds andererseits.

 

Zusammen mit der ZTG GmbH wurde das Positionspapier zum Thema Interoperabilität verfasst. Die Kernbotschaft in diesem besteht darin, die Offenlegung von herstellereigenen Datenformaten zu forcieren, um eine weitere Verarbeitung herstellerunabhängig zu ermöglichen. Darüber besteht eine Notwendigkeit in der Definition und Nutzung von IHE-Profilen sowie PCHA-Guidelines.

 

Das zweite, gemeinsam mit dem Forum Telemedizin der ZTG GmbH, erarbeitete Positionspapier beinhaltet Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Innovationsfonds mit dem Fokus auf sektorenübergreifende Kooperationen, Anpassung der Ausschreibungsschwerpunkte, Konkretisierung und Differenzierung der Evaluationskriterien sowie der Schaffung klarer Vergütungsregelungen und die Implementierung in das GKV-Versorgungssystem. Die Handlungsempfehlungen sollen dazu dienen, die demographische Entwicklung mit den künftigen strukturellen und personellen Versorgungsbedarfen zu vereinbaren. Der Innovationsfonds bietet das Potential dazu, neue und digitale Prozesse für die Versorgungsrealität zu entwickeln und intersektorale Zusammenarbeit zu fördern. Allerdings muss die Ausschreibung dann verstärkt strukturbezogen statt wie bisher themenspezifisch erfolgen.

 

Die Handlungsempfehlungen wurden von den DGTelemed-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Gernot Marx, FRCA, und Günter van Aalst im Verlauf des Kongresses mit Vertretern des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der Ärzteschaft und der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie zum Abschluss mit den Mitgliedern des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Georg Kippels (CDU / CSU), sowie Dr. Wieland Schinnenburg (FDP) diskutiert.

 

Weitere Informationen zu einem geplanten Digitalisierungsgesetz erfahren Sie hier (Quelle: Ärzteblatt.de)