News 2019

Langfristige finanzielle Förderung für telemedizinisches Diabetesprojekt ViDiKi

März 2019

Quelle: aerztezeitung.de – Seit Sommer 2017 läuft das Innovationsfondsprojekt für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-­Diabetes (ViDiKi). An der Studie nehmen, noch bis zum Projektende 2020, 240 Familien teil, deren Kinder in Schleswig-Holstein und Hamburg diabetologisch betreut werden. Dabei werden unter anderem die Zuckerwerte per Sensor kontinuierlich überwacht.

 

Zusätzlich zur üblichen Behandlung in der Klinik oder beim Hausarzt erhalten die Familien mindestens alle vier Wochen einen Telemedizin-Termin mit einem Kinderdiabetologen der Unikliniken Lübeck und Kiel oder am Städtischen Krankenhaus Kiel. Die telemedizinische Betreuung gilt dabei als Ergänzung zur ambulanten Behandlung – mit Erfolg. Dr. Simone von Sengbusch vom UKSH betonte: „Alle Diabetologen in Schleswig-Holstein machen mit.“ Nun sei es wichtig, dass die Finanzierung langfristig gesichert sei, um das Projekt erfolgreich in das GKV-Versorgungssystem zu überbringen. Sengbusch befürwortet die Übertragung analoger Vergütung auf die digitale Welt: „Online-Termine müssen Vorort-Terminen gleichgestellt sein.“

 

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Die DGTelemed diskutiert im von ihr gegründeten „Netzwerk Innovationsfondsprojekte“ in regelmäßigen Treffen mit Vertreterinnen und Vertreter aktueller Telemedizinprojekte aus dem Innovationsfonds konkrete Hürden bei der Projektumsetzung sowie den Regelungsbedarf im Hinblick auf den Einstieg in die Regelversorgung. Neben der Überwindung technischer Schnittstellen sowie vertragsrechtlicher Fragen fokussiert das Netzwerk dabei auch die Rolle der Evaluationsmethodik. Darüber hinaus sammelt das Netzwerk Empfehlungen für eine Weiterführung des Innovationsfonds nach 2020, um diese dem Innovationsausschuss beim G-BA vorzuschlagen.