News 2019

Schneller in die Regelversorgung: Innovationsfondsprojekte sollen Übergangsfinanzierung erhalten

April 2019

Quelle: aerztezeitung.de – Nachdem Innovationsfondsprojekte eine positive Bewertung erhalten haben, sollen sie mit einer Übergangsfinanzierung den Weg in das GKV-Versorgungssystem erleichtert bekommen, so Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) während des Gesundheitskongresses „Salut!“ in Saarbürcken. Im Zuge der vorgesehenen Verlängerung des Innovationsfonds werde er direkt zu Beginn der neuen Förderperiode die Mehrheit der finanziellen Mittel für die Absicherung der zuvor positiv bewerteten Projekte verwenden. Im Rahmen dessen, so erhoffe sich Hecken, solle jedes fünfte Projekt zügiger in das GKV-Versorgungssystem gelangen.

 

Außerdem sei geplant, das weitere Verfahren zu verkürzen. So regele das neue Gesetz, dass künftig auf weitere Methodenbewertungen durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) verzichtet werden könne. Werde ein Projekt in Selektivverträge übernommen, erfolge die Entscheidung durch die Kassen. Die Prüfung durch das Bundesversicherungsamt falle weg, so Hecken.

 

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Noch immer erschweren unklare Prozesse und Strukturen (z. B. Vergütungsregelungen, Verfahrensordnung des G-BA zum Nutzennachweis) innovativen Telemedizinprojekten den Weg in die Regelversorgung. Das von der DGTelemed gegründete Netzwerk Innovationsfondsprojekte beschäftigt sich deshalb mit dieser Problematik und diskutiert mögliche Handlungsempfehlungen, vor allem mit dem Ziel die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Sektoren zu fördern, um auch in Zukunft flächendeckend eine zuverlässige, qualitätsgesicherte Versorgung bereitstellen zu können.