News 2019

TSVG: „SmED“ erweitert Notfallversorgung um bundesweite, telefonische Ersteinschätzung

21. Mai 2019

Quelle: kvno.de – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat mit dem Service „SmED“ (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland) eine neue Möglichkeit für die medizinische Ersteinschätzung in der akuten Patientenvorversorgung vorgestellt.

 

Das am 11. Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) fordert ein erweitertes Patienten-Angebot in der Akut- und Notfallversorgung. Daher soll ab dem 1. Januar 2020 die Hotline 116117 bundesweit rund um die Uhr erreichbar sein und durch gezielte Befragung eine telefonische Ersteinschätzung mit anschließendem Termin beim Haus- oder Facharzt ermöglichen. In Notfällen wird der Patient an den Rettungsdienst verwiesen. In einigen Regionen wird auch die Möglichkeit einer ärztlichen Telekonsultation angeboten.

 

„SmED ist ein zentraler Baustein für die künftige Patientensteuerung. Das evidenzbasierte Verfahren ermöglicht eine sichere Empfehlung, wer tatsächlich die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen muss. Zudem verfolgen wir das Prinzip des gemeinsamen Tresens von Portalpraxen und Notfallambulanzen der Kliniken“, so Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV, am 16. Mai auf einer Pressekonferenz in Berlin.

 

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