News 2019

TK erwartet Fortschritt bei digitaler Hautkrebsvorsorge

03. Juni 2019

Quelle: aerztezeitung.de – Die Techniker Krankenkasse (TK) hat in ihrem aktuellen Hautkrebs-Report darauf hingewiesen, dass bislang nur 20 Prozent der anspruchsberechtigten GKV-Versicherten regelmäßig ein Hautkrebs-Screening durchführen lassen. Dabei kann besonders der Einsatz digitaler Anwendungen dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko frühzeitig zu erkennen.

 

Künstliche Intelligenz und Telemedizin könnten Ärzte dabei unterstützen, Diagnosen treffsicherer als bisher zu stellen. Zudem erleichtere Telemedizin die Versorgung in strukturschwächeren Gegenden, so der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Dr. Jens Baas.

 

Mit dem Projekt „TeleDermatologie“ hat die TK (vorerst in Mecklenburg-Vorpommern) gestartet, welches vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert wird. „Das Ziel des Projektes ist es, die Möglichkeiten von telemedizinischen Anwendungen für die Versorgung von Hauterkrankten im ländlichen Raum zu erproben. Hauterkrankungen eignen sich hier besonders, da sich Hautveränderungen leicht über Bilder vermitteln lassen. So können Hausärzte, Fachärzte sowie Notfallambulanzen an Krankenhäusern mit Hilfe einer App die Symptome gemeinsam ansehen, beraten und entscheiden, wie weiter behandelt werden kann.“ Das Projekt ist Teil des DGTelemed-Netzwerks Innovationsfondsprojekte.

 

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