News 2019

Digitale Versorgung-Gesetz braucht Nachbesserungen

29. Oktober 2019

Quelle: aerzteblatt.de – Bei der öffentlichen Anhörung zum Entwurf des Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) im Gesundheitsausschuss am 16. Oktober in Berlin wurde deutlich, dass das Gesetz noch ein paar Nachbesserungen benötigt. Die Krankenkassen befürchten beispielsweise aktuell noch Probleme bei der Bewertung von Gesundheits-Apps sowie ein Ungleichgewicht zwischen deren Nutzen und Kosten.

Der GKV-Spitzenverband bemängelt die derzeitigen Kriterien zur Aufnahme digitaler Anwendungen in das geplante Verzeichnis digitaler Versorgungsangebote beim BfArM. Das Vorgehen ohne Einbezug von Ärzten und Krankenkassen sei „risikobehaftet“, so deren Vorstandsvorsitzende Dr. rer. pol. Doris Pfeiffer. Sie fordert eine Nachbesserung der Kriterien beispielsweise nach dem Vorbild des britischen NICE. Die Krankenkassen befürchten außerdem einen verfehlten Anreiz der App-Hersteller, die Anspruch auf Kostenerstattung im ersten Jahr beantragen können. Auch die Bewertung der Gesundheits-Apps müsse eingehalten werden. Pfeiffer betonte, dass für die Hersteller Informationsangebote über die verschiedenen Möglichkeiten zum Zugang in die Regelversorgung bereitstehen müssten.

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