News 2020

Kabinettsentwurf zum Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) verabschiedet

1. April 2020

Quelle: bundesgesundheitsministerium.de – Im Bundeskabinett ist heute der Entwurf zum Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) beschlossen worden. Das Gesetz sieht vor, digitale Anwendungen zugunsten von Patienten schneller verfügbar zu machen unter der Prämisse der Datensicherheit. So erhält das e-Rezept ab Anfang 2022 Einzug in die alltägliche Gesundheitsversorgung. Dabei können Versicherte die Rezepte nach wie vor bei einer Apotheke freier Wahl einlösen. Zudem lassen sich Facharztüberweisungen dann digital übermitteln.

Mit dem PDSG sollen Patienten ein Recht darauf erhalten, dass der Arzt ihre elektronische Patientenakte (ePA) mit ihren Gesundheitsdaten befüllt. Darin lassen sich ab 2022 auch der Impfausweis, der Mutterpass, das gelbe U-Heft für Kinder und das Zahn-Bonusheft speichern.

„Wir erleben gerade, wie digitale Angebote helfen, Patienten besser zu versorgen. Mit dem Patientendaten-Schutz-Gesetz wollen wir dafür sorgen, dass solche Angebote schnell im Patienten-Alltag ankommen: Das E-Rezept wird nutzbar, Facharztüberweisungen gibt es künftig auch digital. Und jeder Versicherte bekommt die Möglichkeit, seine Daten in der elektronischen Patientenakte sicher zu speichern. Dieses Gesetz nutzt und schützt Patienten gleichermaßen“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

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Hier finden Sie eine bildlich dargestellte Übersicht über die Neuerungen.


Die DGTelemed hat zu dem Anfang des Jahres vorliegenden Referentenentwurf zum PDSG eine Stellungnahme veröffentlicht.

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Bitkom-Umfrage: Mehrheit der Befragten will Videosprechstunde

1. April 2020

Quelle: bitkom.org – Laut einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, an der über 1.000 Personen ab 16 Jahren teilnahmen, wünschen sich 66 Prozent Videosprechstunden bei ihrem Arzt in Anbetracht der aktuellen Coronaviruskrise. Noch im Frühjahr 2019 waren es nur 30 Prozent. Der Anstieg verdeutlicht: DAs Angebot muss sich an die Nachfrage anpassen.

„Während der Corona-Pandemie wird das Gesundheitssystem über seine Grenzen hinaus belastet. Online-Sprechstunden sind besonders jetzt hilfreich, um die medizinische Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig Patienten, Ärzte und Pflegende zu schützen – insbesondere auf dem Land, aber auch in den Städten. Vor allem Ältere und alle Risikogruppen sollten jetzt jedes Risiko einer Ansteckung vermeiden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Patienten, Ärzte, Pflegende – sie alle können von der Digitalisierung des Gesundheitswesens profitieren. Wir müssen die schon vorhandenen Möglichkeiten jetzt konsequent ausbauen und in die Fläche bringen. Viele Anbieter der Videodienste für Online-Sprechstunden stellen ihre Angebote den Ärzten derzeit kostenfrei zur Verfügung.“

Wie Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Krankenkassen beschlossen haben, können Videosprechstunden ab sofort noch bis zum Ablauf des zweiten Quartals unbegrenzt zum Einsatz kommen. Dadurch lassen sich mögliche Infektionsrisiken drastisch minimieren.

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