News 2020

KBV fordert Komfortsignatur für e-Rezept und praxistaugliche digitale Anwendungen

2. Juni 2020

Quelle: kbv.de – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) meldet, dass durch die Coronakrise ein Digitalisierungsschub in den Praxen zu verzeichnen ist. Immer mehr Praxen sehen einen Vorteil im Einsatz von digitalen Anwendungen wie zum Beispiel der Videosprechstunde, sagte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel. Vor den Maßnahmen gegen das Virus seien nur vier Genehmigungen für Videosprechstunden erteilt worden, bereits knappe zwei Wochen danach schon über 700.

„Wenn sinnvolle Werkzeuge vorhanden sind, werden sie auch genutzt“, merkte Kriedel an. Er fordert eine praxistauglichere Umsetzung von Anwendungen wie das elektronische Rezept (e-Rezept) oder die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Bei der eAU beispielsweise „würden wir uns nur einen digitalen Weg vorstellen, also keine Hybrid-Lösung aus Papier und Elektronik“, so Kriedel.

Auch eigne sich für das e-Rezept die sogenannte Komfortsignatur, die der behandelnde Arzt sofort für den Patienten ausstellen könne. Die KBV habe dies bei der gematik bereits eingefordert. „Und es sieht so aus, dass in der Tat eine solche Komfortsignatur für das Rezept kommen soll“, betonte Kriedel.



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