News 2020

Telemonitoring als Unterstützung bei der medizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten in Quarantäne

09. Oktober 2020

Quelle: aerztezeitung.de - Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind und sich zuhause in Quarantäne befinden, können via Telemonitoring zu ihrem Krankheitsverlauf kontaktiert und der Gesundheitszustand überwacht werden. Falls sich der Gesundheitszustand verschlechtert, kann so zeitnah gehandelt werden, der Patient erhält eine den Umständen entsprechende medizinische Versorgung.

Erfahrungsberichte vom Einsatz von Telemonitoring in Bayern und Schleswig-Holstein berichten positive Auswirkungen auf die medizinische Versorgung.

So stellte Professor Georg Schmidt von der TU München bei einer Online-Veranstaltung die Zwischenbilanz einer Studie zum Telemonitoring vor. Der Leiter der Arbeitsgruppe Biosignalverarbeitung und Oberarzt am Klinikum rechts der Isar gab an, dass 95 Prozent der infizierten Patienten häusliche Quarantäne angeordnet bekommen. Da sich bei COVID-19 der Gesundheitszustand innerhalb kurzer Zeit drastisch verschlechtern kann, sei schnelles Handeln notwendig, um eine notwendige stationäre Behandlung zu gewährleisten. In diesem Fall hilft Telemonitoring, im Vorfeld das Verschlechtern von Symptomen rechtzeitig zu erkennen und im Anschluss daran zu handeln.

Durch das Tragen eines Hightechsensors, der alle 15 Minuten Messungen vornimmt, soll verhindert werden, dass Patienten mit schlechtem Gesundheitszustand zu spät stationär behandelt werden. Die gemessenen Gesundheitsdaten werden via Blutooth an einen Server übermittelt, zu dem Klinikmitarbeiter Zugang haben.

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