News 2020

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MuM erhält Auszeichnung als „förderungswürdiges Praxisnetz“

04. Dezember 2020

Quelle: ukaachen.de – Das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte EFRE-Innovationsprojekt Telemedizin@NRW bietet für Leistungserbringer (Arzt/Ärztin & Therapeut/in) die Möglichkeit, sich individuell passgenaue, telemedizinische Anwendungslösungen zusammenzustellen, einzukaufen und in den medizinischen Versorgungsalltag zu integrieren. Nach erfolgreichem Start im Januar 2020 ist die Plattform Telemedizin@NRW nun bereits online erreichbar: telemedizin.nrw/.

Telemonitoring befindet sich aktuell in einer Sackgasse. Insellösungen einzelner Hersteller, ein Mangel an offenen Schnittstellen, fehlende Skalierbarkeit und komplizierte Regularien führen zu hohen Kosten im Gesundheitsmarkt und wenig Akzeptanz bei den Anwendern. Genau hier setzt das Innovationsprojekt an: Im Rahmen von Telemedizin@NRW baut die Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care der Uniklinik RWTH Aachen im Verbund mit dem Universitätsklinikum Münster, der medulife GmbH, der Degedi GmbH und der Forcare GmbH/Philipps GmbH sowie mit Unterstützung der Samedi GmbH/Digital Infusion GmbH und der ZTG GmbH eine innovative Informations-, Beratungs- und technische Implementierungsplattform für den dauerhaften, kostendeckenden und tragfähig gegenfinanzierten Betrieb von digitalen Telemonitoring-Anwendungen in Nordrhein-Westfalen.

Eine Interoperabilitäts-Plattform für telemedizinische Services soll es Leistungserbringern ermöglichen, durch flexible Konfiguration eigenständig telemedizinische Dienste anzubieten. Gleichzeitig informiert ein kostenfreies Informations- und Evidenzportal über telemedizinische Anwendungslösungen, ihre Machbarkeit und ihren nachgewiesenen medizinischen Nutzen. Mithilfe der intuitiven Suche im Telemedizin-Repository können sich Ärzte und Therapeuten gezielt nach Anwendungen, Evidenzreports, technischen Standards oder gesetzlichen Regularien erkundigen.

Im internen Bereich ist es zudem möglich nach Registrierung bei Bedarf eine persönliche Beratung hinsichtlich der medizinischen Wirksamkeit der Technologie sowie der Kosten und Nutzen von telemedizinischen Anwendungen zu erhalten. Ebenso finden sich hier die Ergebnisse dieser persönlichen Beratung und der telemedizinischen Programme, an denen der Arzt/Ärztin bzw. Therapeut/in teilnehmen kann.

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DITG (Deutsches Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung), UKAachen und ZTG sind Mitglied bei der DGTelemed.

04. Dezember 2020

Das Bünder Netzwerk „Medizin und Mehr“ (MuM) wurde von der Kassenärztlichen Vereinigung als „förderungswürdiges Praxisnetz“ ausgezeichnet. “ Es ist die höchste Stufe einer Anerkennung.

Mit der Zertifizierung nach Paragraph 87b SGB V durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) wurde das Netzwerk MuM als drittes Praxisnetz in Deutschland und als erstes Netz in Westfalen-Lippe nach Stufe 2 anerkannt. Die Tageszeitung „Neue Westfälische“ berichtete über die Auszeichnung. Den Bericht in voller Länge können Sie hier lesen.

Annette Hempen, Geschäftsführerin des Netzwerks, ist Vorstandsmitglied der DG Telemed.

ElVi, die Elektronische Arztvisite, ist eines der Vorzeigeprojekte des Bünder Ärztenetzes. Durch elvi wird es Pflegekräften in stationären Einrichtungen ermöglicht, eine virtuelle Arztvisite bei Bedarf anzufordern. Die elVi stellt ein pflegekraftentlastendes bzw. arztunterstützendes System, welches vor dem Hintergrund eines ansteigenden Ärzte- und Pflegekräftemangels besonders in ländlichen Regionen einen entscheidenden Mehrwert in der Patientenversorgung bietet.



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