News 2020

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App ermöglicht es Patienten, Wartezeiten flexibel außerhalb der Praxis zu nutzen

08. Dezember 2020

Quelle: aerztezeitung.de - Die vom Land Hessen und der TK geförderte App „Wart‘s Ab“ setzt darauf, Wartezeiten außerhalb der Praxis zu organisieren und die offenen Sprechstunde zu entlasten. Eine Teilnahme an der Pilotphase ist noch möglich.

Die vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) sowie der Techniker Krankenkasse (TK) geförderte App „Wart’s Ab“ soll zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts in 60 Praxen in Mittelhessen und dem Rhein-Main-Gebiet erprobt werden.

Ziel ist es, Patienten die Möglichkeiten zu geben, Wartezeiten flexibel außerhalb der Praxis zu nutzen und so die Ansteckungsgefahr im Wartezimmer zu reduzieren. Darüber hinaus sollen die offenen Sprechstunden entlastet werden.

Das System besteht den Angaben zufolge aus einer Praxis-App sowie einer App-Version für Patienten. Das Praxisteam erzeuge über seine App einen Zahlencode, den der Patient dann in seine App eingebe.

„Praxis und Patient verständigten sich über den Zeitraum, den der Weg in die Praxis in Anspruch nimmt, damit die Abfolge der Behandlungen optimal geplant werden kann“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Projektpartner.

Ist ein Behandlungszeitpunkt für den Patienten in Sicht, erhält er rechtzeitig via App eine Benachrichtigung vom Praxisteam und begibt sich auf den Weg zur Praxis. So könnten auch die offenen Sprechstunden entlastet werden, da freie Behandlungszeiträume flexibler kommuniziert werden können.

„Die Patienten reduzieren so nicht nur die Ansteckungsgefahr im Wartezimmer, sondern können die Wartezeit flexibel nutzen, zum Beispiel um sich bis unmittelbar vor dem Arzttermin zu Hause im Bett auszuruhen oder im Homeoffice weiterzuarbeiten“, sagt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung Hessen.



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04. Dezember 2020

Das Bünder Netzwerk „Medizin und Mehr“ (MuM) wurde von der Kassenärztlichen Vereinigung als „förderungswürdiges Praxisnetz“ ausgezeichnet. “ Es ist die höchste Stufe einer Anerkennung.

Mit der Zertifizierung nach Paragraph 87b SGB V durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) wurde das Netzwerk MuM als drittes Praxisnetz in Deutschland und als erstes Netz in Westfalen-Lippe nach Stufe 2 anerkannt. Die Tageszeitung „Neue Westfälische“ berichtete über die Auszeichnung. Den Bericht in voller Länge können Sie hier lesen.

Annette Hempen, Geschäftsführerin des Netzwerks, ist Vorstandsmitglied der DG Telemed.

ElVi, die Elektronische Arztvisite, ist eines der Vorzeigeprojekte des Bünder Ärztenetzes. Durch elvi wird es Pflegekräften in stationären Einrichtungen ermöglicht, eine virtuelle Arztvisite bei Bedarf anzufordern. Die elVi stellt ein pflegekraftentlastendes bzw. arztunterstützendes System, welches vor dem Hintergrund eines ansteigenden Ärzte- und Pflegekräftemangels besonders in ländlichen Regionen einen entscheidenden Mehrwert in der Patientenversorgung bietet.



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