News 2021

gematik stellt TI 2.0 vor

22. Januar 2021

Quelle: gematik.de – Mit ihrem Whitepaper „TI 2.0 – Arena für digitale Medizin“ legt die gematik erste mögliche Eckpunkte zur geplanten Weiterentwicklung der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) vor. Bis 2025 soll es offene Schnittstellen im Internet geben.

Zeitgemäß und nutzenorientiert: Deutschlands Infrastruktur für digitalen Austausch im Gesundheitswesen erlebt einen grundlegenden Wandel. Mit der TI 2.0 stellt die gematik komplexe, aber klare Grundbedingungen wie Nutzerzentriertheit, Interoperabilität und einen stabilen sicheren Betrieb in den Mittelpunkt der Konzeption, dafür braucht es jetzt einen Technologiesprung. „Wir denken unser Angebot und unseren Auftrag komplett neu“, erklärte Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der gematik.

Die gematik als Nationale Agentur für Digitale Medizin schaffe nun eine gemeinsame Arena für alle Akteure, in der die Teilnehmer gewissermaßen einem olympischen Geist verpflichtet seien. Die gematik wolle Teamwork und Spitzenleistungen in der Gesundheitsversorgung und dem Gesundheitsmanagement durch benötigte Infrastruktur und Dienste unterstützen.Demnach fördern die AOK und die Bosch BKK seit 2014 die Tätigkeit der EFA. Mittlerweile seien im gemeinsamen Facharzt-Programm bereits mehr als 600 EFA in den Fachgebieten Gastroenterologie, Kardiologie, Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie und Urologie aktiv. Für 2021 sind bereits zwei weitere Curricula in Vorbereitung: für die Fachbereiche Nephrologie und Pneumologie.Abteilungsleitung Versorgungsepidemiologie und Community Health, Universität Greifswald, Prof. Dr. Neeltje van den Berg mitdiskutieren.

„Wir fungieren als Gastgeber, sichern die Qualität und überwachen die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen und Betriebsregeln. Für die Nutzer stellen wir notwendige Grundfunktionalitäten zur Verfügung. Um im Bild zu bleiben: Wir bieten eine Umgebung, in der Top-Athleten ohne Abstriche ihre Leistungen erbringen können und in der wir alle gemeinsam ein sicheres, faires und qualitatives Zusammenspiel erleben“, so Leyck Dieken.

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