News 2021

Mainzer Telemedizinprojekt vernetzt Ärzte und Patienten

Quelle: aerzteblatt.de – Ein neues Telemedizinprojekt der Universitätsmedizin Mainz soll die Versorgung von Kindern mit einer angeborenen Fehlbildung der Speiseröhre – einer Ösophagusatresie – verbessern.

Das Vorhaben namens „TIC-PEA“ (Telemedical Interdisciplinary Care for Patients with Esophageal Atresia) bietet den behandelnden Ärzten die Möglichkeit, sich regelmäßig per Videokonferenz mit Experten un­terschiedlicher Fachrichtungen auszutauschen.

Außerdem berät die Selbsthilfeorganisation für Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre (KEKS) die betroffenen Familien. Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses unterstützt TIC-PEA. Außerdem beteiligt sich die Techniker Krankenkasse daran.

Bei der Ösophagusatresie ist die Speiseröhre nicht durchgängig angelegt oder fehlt vollständig. In man­chen Fällen wird die Erkrankung bereits im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwanger­schaft erkannt. So kann zum Beispiel zu viel Fruchtwasser ein Hinweis auf eine Ösophagusatresie sein.

Nach der Geburt fallen die betroffenen Neugeborenen oft beim ersten Fütterungsversuch durch vermehrten, schaumigen Speichel und Husten auf. Sie sind nicht in der Lage zu schlucken und können keine Muttermilch oder Ersatznahrung zu sich nehmen.

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