Presse

E-HEALTH-COM 05/2010, Seite 44

TELEMEDIZIN IN MITTELDEUTSCHLAND

Gerade in ländlichen Regionen kann Telemedizin insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dazu beitragen, die in einigen Regionen drohende bzw. bereits bestehende Lücke in der ambulanten hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung abzufedern. Mit dem Symposium „Telemedizin in Mitteldeutschland“ im Juni dieses Jahres in Leipzig konnte aufgezeigt werden, dass in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt Telemedizin bereits angekommen ist und von den Landesregierungen und der Europäischen Kommission unterstützt und gefördert wird. Präsentiert wurden insbesondere Projekte, die auf eine flächendeckendeVersorgung ausgerichtet sind. So stellten zumBeispiel Mediziner aus Sachsen erfolgreiche Schlaganfallnetzwerke vor. Qualitätssicherung, ökonomische Aspekte und grenzüberschreitende Kooperationen rundeten das Themenspektrum ab. Die Veranstalter wollten mit dieser Veranstaltung aufzeigen, dass Telemedizin gerade in Flächenländern einen wirksamen Beitrag zur Patientenversorgung leisten kann. Das Symposium wurde von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin und der Deutsch-Polnischen Gesundheitsakademie durchgeführt und von der Krankenhausgesellschaft Sachsen unterstützt.

WOLFGANG LOOS, DGTelemed