Presse

PRESSEMELDUNG 29.09.2010, Ebersberg/Berlin

Landesverband Bayern in Ebersberg gegründet

Ebersberg/Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin hat im September 2010 in Ebersberg/Bayern ihren Landesverband Bayern gründen. Der Landesverband Bayern ist nach Berlin-Brandenburg und NRW die drittstärkste Gruppe in der DGTelemed.

Mitglieder des neu gegründeten Landesverbandes, Vertreter der Kreisklinik Ebersberg - die gleichfalls Mitglied der DGTelemed ist - Pressevertreter und Gäste trafen sich am 29.09.2010 zur Gründung Ihres Landesverbandes. Wolfgang Loos - Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGTelemed - erläuterte zu Beginn Anliegen und Ziele der DGTelemed und gab einen Überblick über den aktuellen Stand der Telemedizin in Deutschland. Im Anschluss wurde Willi Daniels, Patientensprecher und Vorstandsvor-sitzender des Vereins palliativHOMEmed e. V. zum Sprecher des Landes-verbandes gewählt. Herr Daniels ist in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen bereits erfolgreich tätig. Als ein vom Schlaganfall Betroffener ist er sehr motiviert, weitere telemedizinische Anwendungen in Bayern auf den Weg und zum Erfolg zu bringen. In der folgenden anregenden Diskussion wurden mögliche künftige Aktivitäten des Landesverbandes angesprochen. Ein Arbeitsplan, der diese und weitere Aktivitäten festhalten wird, soll zeitnah erarbeitet werden. „Telemedizin ist die Zukunft so der Geschäftsführer der Kreisklinik Ebersberg Herr Huber“ in einem kurzem Statement, „deshalb wird sich die Kreisklinik Ebersberg zu einem Zentrum für Telemedizin entwickeln“. Gegenwärtig wird mit Ebersberg ein Pilotprojekt in der Palliativversorgung vorbereitet, das Telemedizin sehr komplex zur Unterstützung der SAPV-Teams einsetzen will.

Mitglieder des Landesverbandes Bayern der DGTelemed sind neben der Kreisklinik Ebersberg auch die ManaThea GmbH, Regensburg, Klughammer GmbH, Deggendorf sowie zahlreiche Mediziner wie z. B. Dr. Handschu, Uniklinik Erlangen, Dr. Günter Braun, Aristo Telemed AG, München, Dr. Carsten Müller, Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Dipl.-Ing. Thomas Staniewski, Siemens AG, Erlangen und Klinikvertreter aus Bayern, z. B. Ulrike Hoffmann, Sana Kliniken AG sowie Rechtsanwalt Dr. Christian Rybak, München. Der Landesverband Bayern wird sich bei der Umsetzung von Initiativen des Bundeslandes Bayern engagieren und Telemedizinaktivitäten der Mitglieder begleiten und unterstützen. Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin wird in den Bundesländern durch Landesverbände vertreten. Landesverbände sind rechtlich unselbständige organisatorische Untergliederungen der DGTelemed. Der jeweilige Landesverband ist Ansprechpartner für Landesregierungen und andere Institutionen und bietet Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Unternehmen die Expertise der DGTelemed auf dem Gebiet der Telemedizin an. Erklärtes Ziel ist, mit gemeinsamen Kräften die Telemedizin in Bayern weiter voranzutreiben.

DGTelemed:
Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) ist eine bundesweite Vereinigung zur Förderung, Verbreitung, Markteinführung und Publizierung moderner, innovativer Entwicklungen, Lösungen und Produkte in der Telemedizin. Sie versteht sich als Fachgesellschaft für Telemedizin, die Experten der Telemedizin organisiert und zusammenführt. Die DGTelemed ist Plattform für den Erfahrungsaustausch von Experten und organisiert diesen. Die DGTelemed fördert die Kontakte ihrer Mitglieder untereinander sowie mit Partnern aus Politik, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Wirtschaft im deutschen und europäischen Gesundheitsmarkt.

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Pressekontakt:

Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e. V.
Wolfgang Loos
Georg-Knorr-Straße 4
12681 Berlin
Tel.: 030-93029940
Fax: 030-93029941
E-Mail: w.loos@dgtelemed.de
www.dgtelemed.de