Presse

E-HEALTH-COM 04/2012, Seite 46

NEUE PERSPEKTIVEN FÜR DEUTSCHLAND

Der Bedarf, hochspezialisierte Expertise standortunabhängig zugänglichmachen,wächst absehbar. Darüber hinaus wird durch eHealth-Anwendungen ermöglicht, bei älteren, chronisch kranken Menschen im häuslichen Umfeld neue Versorgungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung zu stellen und dadurch die Versorgungsqualität deutlich verbessert. Die bekannten und erkennbaren Herausforderungen an das Gesundheitswesen können erfolgreich bewältigt werden, wenn es gelingt, flächendekkend Anwendungen der Telemedizin zu realisieren. Die mit der eHealth-Strategie der Bundesregierung angelegte Entwicklungsstruktur soll den erforderlichen Rahmen dafür bieten, die erfolgsbestimmenden Faktoren für den Einsatz von Technologien durch jeweils geeigneteMaßnahmen gezielt und strukturiert zu adressieren. Der 3. Nationale Fachkongress Telemedizin will diese Entwicklungen aufgreifen und erstmals im Rahmen einer hochkarätigen Veranstaltung unter dem Leitthema „Telemedizin - neue Perspektiven für Deutschland“ diskutieren. Mit einem Blick über die Grenzen werden in die Expertendiskussion auch nationale e-Health Strategien aus Frankreich, Schweden und den USA einbezogen. Fortgeführt wird auch die im vergangenen Jahr sehr erfolgreich geführte Diskussionmit deutschenmedizinischen Fachgesellschaften. Die Vorstände von 5 Gesellschaftenwerden ihre Sicht auf Telemedizin und leitliniengerechte Patientenversorgung darstellen und eigene Überlegungen präsentieren. Projektpräsentationen und freie Vorträge zum Thema „Telemedicine as a service - intelligente Konzepte mit Datenaustausch und Ressourcensharing“ runden das vielfältige Themenspektrum ab.
Der Kongress findet am 25./26.10. 2012 in Berlin statt.
www.telemedizinkongress.de

TELEMEDIZINPREIS

Der Karl Storz Telemedizinpreis wird zum sechsten Mal vergeben. Bewerber können ihre Unterlagen bis zum 29.09.2012 einreichen. An der Ausschreibung können sich Institutionen aus der Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft, Ärzte, Wissenschaftler oder Vertreter der freienWirtschaft als Einzelperson, interdisziplinäre Arbeitsgruppe oder Projektgemeinschaften sowie Verbände und Vereine beteiligen.

WOLFGANG LOOS, DGTelemed

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Bayern
Die 2. Telemedizin – Fachtagung zum Thema „Telemedizin - Zukunft der Gesundheitsversorgung“ fand Anfang Mai in Ebersberg statt und führtemehr als 70 interessierte Teilnehmer zusammen. Das Symposium präsentierte neue Entwicklungen der Telemedizin, neue Projekte in Bayern und gab einen Überblick über telemedizinische Netzwerke auch im internationalen Kontext.

NRW
Ein Herz für Telemedizin schlägt in der Modellregion Telemedizin OWL. Anfang April konnte ein neuer Versorgungsvertrag zwischen der DAK-Gesundheit und dem Herz- und Diabeteszentrum (HDZ NRW) in Bad Oeynhausen geschlossen werden. Die DAK-Gesundheit und HDZ NRW haben mit „Mein Herz“ ein Projekt zur telemedizinischen Versorgung von herzinsuffizienten Patientinnen und Patienten gestartet.

NRW
Das neue Versorgungsstrukturgesetz war am 24. Mai 2012 in Düsseldorf nachgefragtes Thema. Rund 100 Teilnehmer aus allen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens folgten der Einladung zur hochkarätig besetzten ersten Auflage der „Frühjahrstagung Telemedizin“.