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Pressemeldung MedEcon, 13.08.2013

Teleradiologieverbund Ruhr jetzt auch am Niederrhein aktiv
Erfolgreiche Auftaktveranstaltung im Universitätsklinikum Düsseldorf

Mit einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung macht der Teleradiologieverbund Ruhr nun auch offiziell den Schritt an und über den Rhein. Bis Ende des Jahres soll das Netzwerk auch zwischen Kleve und Jülich etabliert werden, so dass die angeschlossenen Kliniken und Praxen Patientenbilder miteinander kommunizieren und somit bei der medizinischen Versorgung der Patienten noch stärker und schneller kooperieren können.

Prof. Dr. Wolfgang H.-M. Raab, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Düsseldorf, begrüßte über 30 Interessenten zum Startschuss des Pilotprojektes. Mit Blick auf den erfolgreichen Verbund im Ruhrgebiet, der im Oktober letzten Jahres von Gesundheitsministerin Barbara Steffens offiziell in den Regelbetrieb überführt wurde, warb Prof. Dr. Raab für eine ebenso erfolgreiche Perspektive an Rhein und Wupper.

Im Teleradiologieverbund Ruhr werden aktuell über 4.500 Untersuchungen monatlich zwischen verschiedenen Einrichtungen versendet und bringen einen deutlichen Zeit- und Kostenvorteil für die Teilnehmer.

Prof. Dr. med. Gerald Antoch, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, hatte im Vorfeld bei den verschiedenen Instituten der Universitätsklinik bereits erfolgreich für die Nutzung des Verbundes geworben. Somit ist sichergestellt, dass die zahlreichen Abteilungen des Düsseldorfer Uniklinikums von anderen Kliniken erreicht werden können, beispielswiese um Zweitmeinungen einzuholen oder eine Patientenverlegung vorzubereiten.

Der Erfolg der Veranstaltung und das große Interesse an einer Verbundlösung lassen sich bereits kurz später anhand der konkreten Teilnahmeanfragen und Neuanmeldungen ablesen. Bis Ende des Jahres werden über 25 Einrichtungen der Region von der Möglichkeit, Patientenbilder einfach, sicher und schnell versenden und empfangen zu können, profitieren. Dann sollten landesweit rund 100 Einrichtungen dem Gesamtverbund angehören.

Weitere Infos, Teilnehmerliste und ein Kurzfilm auf www.medecon-telemedizin.de

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