Presse

Management & Krankenhaus, 9/2013, Seite 23

Stärkere Förderung von Telemedizin

Nutzerorientierte Telemedizinanwendungen waren Diskussionsgegenstand der diesjährigen Gesundheitsministerkonferenz der Länder. Die stärkere Förderung von Telemedizin und eine Überführung in die Regelversorgung wurden einstimmig beschlossen. Die 86. Konferenz Ende Juni in Potsdam fasste auch einen einstimmigen Beschluss zur Telemedizin: Die Länder fordern darin die stärkere Förderung. Ziel müsse es sein, Telemedizin in die Regelversorgung zu überführen.
Die Länder nehmen an dieser Stelle auch den G-BA und den Bewertungsausschuss in die Pflicht und drängen auf zeitnahe Entscheidungen. Außerdem müssten Telemedizindienste künftig an die Telematikinfrastruktur angekoppelt werden, um einen dauerhaften und interoperablen Betrieb sicherzustellen.

Die DGTelemed begrüßt diesen eindeutigen Beschluss der Länder nicht nur, weil er als klares Bekenntnis der Polotok zum Nutzenpotential der Telemedizin verstanden werden kann. Der Beschluss bestärkt auch die Auffassung der DGTelemed, dass von den Bundesländern nachhaltige Impulse für die telemedizinische Regelversorgung ausgehen und auch zukünftig eine hohe Verantwortung bei den Ländern liegen wird. Die bedeutsame Stellung der Bundesländer ist ein wesentliches Ergebnis des Nationalen Fachkongresses Telemedizin, der jährlich in der Hauptstadt stattfindet. Der 4. Nationale Fachkongress findet am 7. und 8. November zum Thema „Telemedizin – Potentiale für eine patientenorientierte Medizin durch Vernetzung“ in Berlin statt.

www.telemedizinkongress.de