Solingen, 21. August 2025: Um eHealth-Anwendungen einfacher einzuführen und langfristig umzusetzen, braucht es eine solide Basis: Was fördert die Veränderung, welche Hürden gibt es? Warum fehlt oft die Akzeptanz für (durchaus sinnvolle) Neuerungen? Was kann verbessert werden? Das alles möchte das Innovationsfondsprojekt eHealth COMPATH anhand eines konkreten Anwendungsfalls herausfinden, indem diejenigen gefragt werden, die mit der Nutzung Tag für Tag konfrontiert sind: die Ärztinnen und Ärzte. Welche Erfahrungen – positive oder negative – haben sie bei der Einführung neuer eHealth-Anwendungen bisher gemacht? Welche Vorschläge lassen sich umsetzen, die die von der Veränderung Betroffenen eher zum Mitmachen bewegen?

Die Solinger Ärztinnen und Ärzte werden in den kommenden 12 Monaten auf unterschiedliche Art aktiv in diese Fragestellung eingebunden, z. B. durch Interviews, Online-Befragungen oder durch die Teilnahme an einer Ideensammlung und -bewertung über eine Online-Plattform.

Ebenfalls besonders wertvoll und wichtig für den Erfolg des Projekts: Die tatkräftige Unterstützung der Solinger Pflegeeinrichtungen. Anhand der Anzahl der Medikationspläne, eRezepte und sonstiger Nachrichten, die über KIM (Kommunikation im Medizinwesen) von den Arztpraxen an die Einrichtungen verschickt werden, wird im Projekt untersucht, inwieweit der Einsatz des Concept Mapping Ansatzes die Einführung neuer eHealth-Anwendungen fördert. Zu drei Zeitpunkten wird die Anzahl der empfangenen KIM-Nachrichten in den Einrichtungen erhoben und so der Zusammenhang mit der Anwendung des CMA untersucht.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der eHealth-COMPATH Projektwebsite. eHealth COMPATH wird mit Mitteln des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss unter dem Förderkennzeichen 01VSF23029 gefördert.

solimed ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin.

 

Bildquelle: eHealth COMPATH