Online-Artikel von KTM Krankenhaus Technik Management:

Akteure im Gesundheitswesen reagieren unterschiedlich auf KHAG

Heidelberg, 12. August 2025 – Der aktuelle Entwurf des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) ruft bei den Akteurinnen und Akteuren im Gesundheitswesen unterschiedliche Reaktionen hervor. Die Redaktion von KTM Krankenhaus Technik Management fasst die Antworten der Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG), des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) und des GKV-Spitzenverbandes auf seiner Website in einem Artikel zusammen.

Die DKG weist u. a. auf Forderungen hin, die wir im November 2024 in unserem gemeinsamen Positionspapier „Telemedizin und Telekooperation – die passende Ergänzung zu Präsenzmedizin und Standortvorhaltung“ (Download hier möglich) formuliert hatten: „Die DKG fordert mit Blick auf die Standortdefinition, die bisher sehr eng gefasste Definition deutlich auszuweiten. Insbesondere große Kliniken mit mehreren Standorten innerhalb einer Stadt würden Ausnahmeregelungen benötigen. Sie könnten nicht an jedem Standort innerhalb einer Stadt sämtliche Leistungsgruppen vollständig vorhalten. Auch grundsätzlich müsse das Standortdenken überwunden werden, so die DKG. Unter Beachtung der Patientensicherheit und der Versorgungsqualität würden telemedizinische Verfahren die gemeinsame Nutzung von Ressourcen ermöglichen – auch mit dem Ziel, kosteneffizienter zu arbeiten.“

 

Bildquelle: ZTG GmbH

Das Bild zeigt Herrn Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG, und Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Vorstandsvorsitzender der DGTelemed, bei der Vorstellung des gemeinsamen Positionspapiers im November 2024 auf der MEDICA.